Biologischer Dünger

Gründüngung

Gründüngung

Um unsere Anlage so grün wie möglich zu halten und unsere mineralischen Düngergaben zu reduzieren, sähen wir über den Winter immer eine Gründüngen mit Winterroggen auf Flächen die im Umbruch stehen.

Gründüngung bezeichnet die Düngung mit zuvor auf derselben Fläche gewachsenen organischen Substanz. Diese wird nach einer gewissen Größe abgemäht und in den Boden eingearbeitet. Mikroorganismen zersetzten nun die organische Substanz und liefern den Pflanzen, die anschließend auf die Fläche aufgepflanzt werden, kontinuierlich Nährstoffe.

Z.B. hatten wir auf dieser Fläche ein massives Absterben der Johannisbeersträucher, weshalb wir die Kultur im Herbst komplett gerodet (herausgerissen) haben und über den Winter Winterroggen gesät haben. Dieser wird nun im Frühling abgemäht und in den Boden eingearbeitet. Ca. 2 Wochen später werden auf dieser Fläche Zucchinis gepflanzt, welche sich nun unter anderem von dem eingearbeitetem Winterroggen ernähren.

Kompostgaben

Kompostgaben

Wir finden, dass ein gesunder und vitaler Boden die Grundlage für einen guten Ertag ist.

Aus diesem Grund fahren wir jedes Jahr mehrere Tonnen Kompost auf unsere Flächen. Dieser wird mit einem speziellen Kompoststreuer nur auf den Baumstreifen (Streifen links und rechts der Bäume entlang der Baumreihen) ausgebracht, da sich die meisten Wurzeln in diesem Bereich befinden. Außerdem bleibt der Weg so sauber und befahr und betretbar. Nach mehrern Jahren haben wir so einen Humusanteil von bis zu 8% erreicht. Im Vergleich dazu hat ein normaler Acker 1-2 % und geht maximal bis  zu 4 %.

Ein hoher Humusanteil setzt mehr Nährstoffe frei, hat ein aktiveres Bodenleben (Regenwürrmer etc.) und puffert Trockenheit, Staunässe und Düngergaben perfekt ab.